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Autofrei trotzt Regenwetter

Veranstalter ziehen positives Fazit der Veranstaltung auf der Martinistraße

Gelassen, engagiert und beeindruckt: Diese drei Begriffe umschreiben passend das Fazit der Organisatoren der Veranstaltung „Osnabrück hat autofrei“. Die normalerweise vielbefahrene Martinistraße hatte sich am vergangenen Sonntag zwischen Heinrich-Lübke-Platz und Wall zur Erlebnismeile für eine nachhaltige mobile Zukunft verwandelt – und dem Dauerregen getrotzt.

„Es war und ist beeindruckend, wie entspannt alle Beteiligten auf die Wetterbedingungen reagiert haben“, hebt Projektleiterin Brigitte Strathmann die Stimmung und Atmosphäre der Veranstaltung hervor.

„Sowohl die Akteure als auch die Besucher haben trotz des Regens diese ganz andere Perspektive und das neue Raumerlebnis auf der Martinistraße genossen.“

Auf den gesamten rund anderthalb Kilometern hatten zahlreiche Akteure mit einem bunten und vielfältigen Programm ein Fest für den Mobilitätswandel gefeiert. Die Palette reichte von Infotainment zu den Themen Mobilität und Stadtraum über kulturelle Highlights bis hin zu einer Vielzahl an kreativen Ideen einzelner Bürger und Anwohner. „Für sieben Stunden wurde die Martinistraße zum gut besuchten Wohnzimmer, Garten, Spielplatz, Park, Sportplatz und Outdoor-Café – bereichert um die tollen Angebote zum Fest des Weltkindertages.“

Neue Perspektiven

Brigitte Strathmann stellt dabei insbesondere das große Engagement aller Beteiligten heraus. „Wir konnten die Begeisterung für die Idee der Veranstaltung förmlich spüren“, so die „Mobile Zukunft“-Koordinatorin. Dies zeige sich auch in den zahlreichen Rückmeldungen, die das Projektbüro in den vergangenen Tagen von vielen Seiten erhalten hat. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit vielen Menschen in ganz neuer Atmosphäre über Mobilität und Stadtraum zu diskutieren“, sagt Hermann Kuhl, Geschäftsführer der Agentur Kuhl/Frenzel und Martinistraße-Anwohner. Mit ihrer gründerzeitlichen Bebauung und der besonderen Lage als „Reißverschluss“ zwischen Wüste und Katharinenviertel habe die Martinistraße viel zu bieten.

„Die Martinistraße hat eine ganz andere Bühne bekommen – eine, die sie auch verdient.“

Wiederholung erwünscht

Positive Rückmeldungen gab es auch für die Organisation und den reibungslosen Ablauf der „Autofrei“-Veranstaltung – verbunden mit dem Appell, das Mobilitätsfest zu wiederholen. „Wir werden in den kommenden Wochen eine umfassende Bilanz ziehen und die Rückmeldungen und Erkenntnisse auswerten“, erläutert Projektleiter Joachim Kossow. „Gemeinsam mit der Politik werden wir dann entscheiden, ob und in welchem Rahmen ‚Osnabrück hat autofrei‘ eine Wiederholung findet.“ Eines zeichnet sich bereits schon jetzt ab: Die diesjährigen Akteure sind dann zum überwiegenden Teil wieder mit dabei.

Hintergrund: Projekt „Mobile Zukunft“

Hinter dem Ende 2016 initiierten Großprojekt „Mobile Zukunft – Osnabrück geht vor“ stehen Stadt und Stadtwerke Osnabrück. Die Projektpartner erarbeiten gemeinsam Ideen und Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte, der Förderung umweltfreundlicher Nahmobilität, der Förderung der E-Mobilität sowie der Stärkung des Radverkehrs und der Förderung des ÖPNV. Die Veranstaltung „Osnabrück hat autofrei“ wurde vom gemeinsamen Projektbüro koordiniert.

Gelassen, entspannt und mit viel Spaß dabei: Osnabrück hat autofrei auf der Martinistraße.

Der grüne Teppich der Martinistraße.

Autofrei trotzt Regenwetter: Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit der Veranstaltung.