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Mobil im Alter: Tipps für sicheres Verhalten im Bus und an der Haltestelle

Gemeinsames Angebot von Seniorenbeirat, Seniorenbüro und Stadtwerken Osnabrück

Diese Faustregel ist einfach: „Vorwärts rein mit dem Rollator in den Bus – rückwärts raus.“ Die Mitglieder des Osnabrücker Seniorenbeirates haben – ausgestattet mit Rollatoren - an einem Mobilitätstraining für sicheres Busfahren teilgenommen. Dabei gab es viele gute Tipps von der Stadtwerken Osnabrück  und der Polizeiinspektion Osnabrück.

Während des BusTrainings wurden wichtige Fragen geklärt: 

  • Wie komme ich in den Bus?
  • Ist mir jemand behilflich?
  • Wartet der Busfahrer bis ich sitze?
  • Habe ich genug Zeit zum Ein- und Aussteigen?

Viele Ältere fühlen sich unsicher; wer mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs ist, muss manche Hürde überwinden.

„Heute möchten auch mobilitätseingeschränkte ältere Bürgerinnen und Bürger mobil sein und am gesellschaftlichen Leben teilhaben“, bekräftigt Dieter Möllmann vom Seniorenbeirat.

Ralf Haunhorst von den Osnabrücker Stadtwerken zeigte, wie man sicher ein- und aussteigt. Waltraud Siegemund und Rosemarie Mecke vom Seniorenbeirat übten richtiges Ein- und Aussteigen mit dem Rollator, während sich Ulrich Illner mit der Bedienung der Einstiegsklappe für Rollstuhlfahrer vertraut machte.

Wichtige Regeln zum Busfahren für Senioren

Grundsätzlich gilt: Mut haben nach Hilfe zu fragen und dabei eine Person direkt ansprechen. Dumme Bemerkungen kommen vor, sind aber selten.

Und auch der Busfahrer darf gebeten werden erst loszufahren, wenn man sitzt.

Beiratsmitglied Dietmar Bax erfuhr, dass die Tür beim Ein- und Aussteigen erst schließt, wenn niemand mehr dazwischen steht und der Bus kann erst losfahren, wenn die Tür geschlossen ist.

Was viele nicht wissen: Es gibt keinen Anspruch auf einen Schwerbehinderten-Sitzplatz, aber die allermeisten Fahrgäste sind gern bereit ihren Platz zu räumen, wenn sie höflich dazu aufgefordert werden. Und auch ein Dankeschön hinterher fördert den netten Umgangston.

Am Schluss führte Karl-Heinz Klenke von der Polizeiinspektion Osnabrück noch ein Signalgerät vor, das leicht in der Handtasche Platz findet.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass der Seniorenbeirat, das Seniorenbüro und die Stadtwerke künftig gemeinsam für dieses Angebot werben wollen. Nach dem Motto: Mobil bleiben - dabei sein!

Ansprechpartner der Stadtwerke:

Ralf Haunhorst  (ralf.haunhorst(at)stw-os.de )

Die Teilnahme am BusTraining ist kostenlos.

Karl-Heinz Klenke von der Polizeiinspektion gibt den Teilnehmern gute Tipps für sicheres Verhalten im Bus.

Wer auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen ist, kann trotzdem sicher im Bus der VOS unterwegs sein und damit mobil bleiben.