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Keine Erhöhung des Strompreises

Preis trotz steigender staatlicher Umlagen zum Jahreswechsel stabil

Trotz des teils deutlichen Anstiegs verschiedener staatlicher Abgaben werden die Stadtwerke Osnabrück ihre Strompreise zum Jahreswechsel nicht anheben. Die Kostensteigerungen durch die höheren Umlagen können die Stadtwerke größtenteils durch verbesserte Stromeinkaufskonditionen auffangen. Nach derzeitigem Stand gehen die Stadtwerke davon aus, die Strompreise im gesamten Jahr 2014 stabil halten zu können.  

„Noch sind nicht alle Kostenfaktoren genau bekannt“, erläutert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. Insbesondere bei den für die Preiskalkulation wesentlichen Netzentgelten gebe es noch offene Fragen. Diese Entgelte für den Transport der Energie von den Kraftwerken ins Osnabrücker Netz gibt der vorgelagerte Netzbetreiber deshalb endgültig und verbindlich erst am Jahresende bekannt. „Derzeit liegt nur ein sogenanntes ‚indikatives Preisblatt‘, also eine Prognose vor. Demnach werden wir die Strompreise in 2014 nicht anheben müssen“, erläutert Hülsmann weiter. „Nur wenn die Netzentgelte als wesentlicher Kostenfaktor deutlich höher ausfallen sollten als bisher angekündigt, müssten wir im Laufe des kommenden Jahres nochmal über eine Preisanpassung nachdenken.“ Ein großer Teil der Stadtwerke-Kunden wäre aber ohnehin nicht von einer möglichen Preiserhöhung betroffen. „In den vergangenen Jahren haben immer mehr Kunden Festpreisvereinbarungen abgeschlossen, weil sie so Kalkulationssicherheit haben“, so der Stadtwerke-Vorstandschef. Je nach Fixtarif werden dabei so gut wie alle Preiskomponenten fixiert.  

Strompreis-Erläuterungsfilm

Neben den Netzentgelten ist der Anstieg der anderen, zum Teil neu eingeführten Kostenfaktoren wie die EEG-Umlage, die KWK-Umlage und die sogenannte Abschaltverordnung maßgebliche für die Strompreise. „Bei mittlerweile so vielen unterschiedlichen und neuen staatlichen Abgaben wird es für die Kunden immer schwieriger, den Überblick zu behalten, aus welchen Komponenten sich der Strompreis zusammensetzt“, so Hülsmann. Aus diesem Grunde haben die Stadtwerke auf Ihrer Homepage einen Erläuterungsfilm zur Strompreiszusammensetzung eingestellt.  

Stadtwerke-Einfluss auf Strompreis immer geringer

„Unsere Einflussmöglichkeiten auf den Strompreis sind in den vergangenen Jahren jedenfalls deutlich geringer geworden“, betont der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende. Zu den staatlichen Abgaben, die heute bereits rund 50 Prozent des Strompreises für Haushaltskunden ausmachen, käme nochmal ein Anteil von mehr als 20 Prozent für die bereits genannten Netzentgelte hinzu. Diese werden ebenfalls durch staatliche Behörden festgelegt und können von den Energieversorgern nicht beeinflusst werden. Der von den Stadtwerken noch selbst zu beeinflussende Anteil des Gesamtstrompreises für einen Haushaltskunden, also der Kostenblock Stromeinkauf, Vertrieb und Service, schrumpfe damit auf weniger als 30 Prozent.  

Ziel: Strom-, Gas- und Wasserpreis bleiben stabil

„Umso bedeutender ist eine kluge und nachhaltige Stromeinkaufsstrategie“, erläutert Hülsmann. Insbesondere aufgrund der in den vergangenen Monaten gesunkenen Strombörsenpreise konnten die Stadtwerke den Strombedarf ihrer Kunden für 2014 zu besseren Konditionen beschaffen. „Diese Einkaufsvorteile geben wir 1:1 weiter und können die Kostensteigerungen somit – Stand heute – kompensieren“, so der Stadtwerke-Vorstandschef. Erklärtes Ziel der Stadtwerke sei es, neben den Strompreisen auch die Gaspreise im gesamten Jahr 2014 stabil zu halten. „Das gilt im Übrigen auch für unsere Trinkwasserpreise“, so Hülsmann abschließend. 

Trotz steigender staatlicher Umlagen halten Stadtwerke den Strompreis stabil