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Eigener Sonnenstrom für Kita Lüstringen

Stadtwerke bestücken Osnabrücker Kita-Dächer mit Solaranlagen inklusive Speicher

Die Kindertagesstätte im Stadtteil Lüstringen kann neuerdings ihren eigenen Sonnenstrom erzeugen und nutzen. Die Stadtwerke haben auf dem Kita-Dach eine Solaranlage inklusive Stromspeicher installiert – finanziert aus dem „Klimacent“-Topf ihres speziellen Ökostromtarifs. Aus diesem Topf werden die Stadtwerke in diesem Jahr noch weitere Kita-Sonnenstromanlagen finanzieren.

Im Frühjahr hatte sich Stadtwerke-Solarexperte Sven Kiesow mittels des städtischen Solarkatasters „Sun Area“ auf die Suche nach geeigneten Kita-Dachflächen in der Stadt gemacht – und Potentiale entdeckt.

„Unser gemeinsames Ziel ist es ja, die Sonnenstromerzeugung im Stadtgebiet auszubauen“, so Kiesow. „Mit dem Anreiz, dass die Eigentümer der Dachfläche nicht in finanzielle Vorleistung gehen müssen.“

Für Privatkunden bieten die Stadtwerke dafür bereits seit 2016 das SOLARkomplett-Paket an: Die Stadtwerke errichten dabei die Solaranlage und kümmern sich zudem um Betriebsführung sowie Instandhaltung – gegen eine konstante Monatsgebühr und mit sehr guter Resonanz. Für das neue Kita-Sonnenstromprogramm nutzen die Stadtwerke jetzt den sogenannten „Klimacent“.

10 Kita-Dächer bekommen Solaranlagen

Hinter dem „Klimacent“ steht ein innovatives Partnermodell: Jeder Kunde eines speziellen Stadtwerke-Ökostromtarifs zahlt freiwillig einen Betrag von einem Cent pro verbrauchter Kilowattstunde obendrauf. Die Stadtwerke stocken den Gesamtbetrag mit 25.000 Euro jährlich auf. „Die Gesamtsumme fließt dann komplett in regenerative Erzeugungsprojekte in Osnabrück“, so Sven Kiesow „Wie jetzt aktuell in das Kita-Sonnenstromprogramm.“ Zehn Kita-Dächer wird der Stadtwerke-Experte in den kommenden Wochen mit Solaranlagen inklusive Stromspeicher bestücken. „Die erste Anlage ist jetzt in Lüstringen installiert – mit finanzieller Unterstützung unserer Ökostromkunden.“

Autarkiegrad von fast 50 Prozent

Die auf dem Kita-Anbau installierte Solaranlage hat eine Leistung von 9,9 Kilowatt peak (kWp) und erzeugt jährlich rund 8.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom. Durch den installierten Stromspeicher verbleiben über das Jahr hinweg 90 Prozent des selbst erzeugten Stroms in der Kita. Der Kita-Neubau erreicht dadurch einen sogenannten Autarkiegrad von fast 50 Prozent.

„Sprich: Die Kita muss nur noch die Hälfte ihrer benötigten Jahresstrommenge von außen beziehen – die andere Hälfte wird selbst erzeugt, gespeichert und dann genutzt, wenn sie gebraucht wird“, erläutert Kiesow.

Kita Lüstringen erste „Sonneküken-Kita“

Die Stadtwerke haben sich für alle „Solar-Kitas“ zusätzlich ein kleines passendes Kampagnenmotto einfallen lassen: Als erste Osnabrücker Kita wird die Kita Lüstringen als „Sonneküken-Kita“ ausgezeichnet. Dafür haben die Stadtwerke ein Sonneküken-Motiv zeichnen lassen, das künftig die Kita schmücken wird. Mehr zum Sonneküken-Programm der Stadtwerke und auch zum „Klimacent“-Ökostromtarif der Stadtwerke gibt es auch im Stadtwerke-Blog unter www.swo.de/blog; mehr zum SOLARkomplett-Angebot unter www.swo.de/solarkomplett.

Die Kita Lüstringen versorgt sich dank der „Klimacent“-„Ökostromkunden der Stadtwerke mit eigenem Sonnenstrom (© Stadt Osnabrück, Fachdienst Geodaten).