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Windpark Rieste auf der Zielgeraden

Stadtwerke Osnabrück beginnen mit Aufbau der vier Windräder an der A1

Der Bau des Windparks Rieste biegt auf die Zielgerade ein. Die Fundamente sind gesetzt, die Stadtwerke Osnabrück haben bereits mit der Montage und Errichtung der vier Windkraftanlagen beidseits der A1 begonnen. Ende Juni soll der Windpark in Betrieb gehen und Windstrom für umgerechnet fast 10.000 Haushalte liefern.

„Der Windpark hat für unsere Gemeinde gleich in doppelter Sicht Leuchtturmcharakter“, sagte Riestes Bürgermeister Sebastian Hüdepohl bei der Besichtigung der imposanten Windparkbaustelle in Rieste-Wittenfelde.

Die Gemeinde Rieste leiste mit der künftig hier erzeugten Windstromjahresmenge von 34 Millionen Kilowattstunden (kWh) einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Landkreises. „Die Bürger von Rieste tragen somit einen wichtigen Teil zum Gelingen der Energiewende bei.“

Zudem profitieren die Riester davon, dass die Windparkbetreibergesellschaft ihren Sitz in der Gemeinde haben wird. Hüdepohl dankte den Stadtwerken Osnabrück als Investor und Betreiber des Windparks für deren Engagement. „Die Wertschöpfung bleibt somit weitestgehend hier in der Region.“

Stadtwerke-Windstrom aus der Region

Rund 23 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Osnabrück in den Bau der vier Windkraftanlagen vom Typ Vestas.

„Der Windpark Rieste ist auch für uns ein wichtiger Baustein für den Ausbau unseres ‚grünen‘ Erzeugungsportfolios in der Region“, erläuterte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann.

Nach dem Repowering der Windräder auf dem Osnabrücker Piesberg sowie dem Bau der Windparks in Wallenhorst-Hollage und Ostercappeln-Venne sei der Windpark Rieste der nächste Meilenstein der grünen Stadtwerke-Initiative KUK (KompetenzUmweltKlima). Rund 48 Millionen Kilowattstunden (kWh) „grünen“ Windstrom im Jahr erzeugen die Stadtwerke bereits mit eigenen Windkraftanlagen. Rund 13.700 Haushalte können rein rechnerisch durch diese Menge versorgt werden. „Mit dem Windpark Rieste können wir die Anzahl somit fast verdoppeln“, betonte Hülsmann weiter.

Bis zur Flügelspitze 200 Meter hoch

Die vier Windriesen stehen jeweils auf einem Fundament mit einem Durchmesser von 23 Metern und werden eine Gesamthöhe von jeweils 203 Metern haben. Mit ihren Rotoren „ernten“ die vier Anlagen künftig Wind aus einer Fläche in der Größe von sieben Fußballfeldern. „Aufgrund der abgesenkten staatlich garantierten Einspeisevergütungen ist es nur noch mit solch modernen Anlagen möglich, im Binnenland mit vertretbarem Aufwand Windstrom zu produzieren“, erläuterte Stadtwerke-Projektleiter Hermann Brandebusemeyer. Der gewählte Standort direkt an der A1 sei dafür sehr gut geeignet.

„Unser Dank geht an die Genehmigungsbehörden und insbesondere an die Eigentümer der Standortgrundstücke, die sich für uns als Partner entschieden haben“, so Brandebusemeyer weiter.

Windparkprojektierung als Dienstleistung

Für die Stadtwerke ist der Windpark Rieste auch aus anderen Gesichtspunkten ein Vorzeigeprojekt. „Wir haben den Windpark von A bis Z komplett selbst entwickelt und übernehmen den Betrieb sowie die Vermarktung der erzeugten Strommengen“, erläuterte Stadtwerke-Chef Manfred Hülsmann. „In all diesen Bereichen verfügen wir über eine hohe Kompetenz – die wir bei Bedarf auch anderen Stadtwerken zur Verfügung stellen können“, so Hülsmann abschließend.

Zum Hintergrund: KUK (KompetenzUmweltKlima)

Logo der Stadtwerke Osnabrück Umweltinitiative: Kompetenz Umwelt KlimaIn ihrer 2008 initiierten grünen Initiative KUK (KompetenzUmweltKlima) bündeln die Stadtwerke Osnabrück ihr Engagement und ihre vielfältige Umweltkompetenz in der Energie- und Wasserversorgung, im Nahverkehr sowie in der Entwässerungs- und der Bädertechnik.

KUK umfasst Maßnahmen zum Ausbau und der Integration der dezentralen grünen Energieversorgung, zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz sowie zum Ausbau der umweltschonenden Mobilität.

Freuen sich über den guten Baufortschritt (v.l.): Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, Sebastian Hüdepohl, Bürgermeister der Gemeinde Rieste, Hermann Brandebusemeyer, Windpark-Projektleiter der Stadtwerke Osnabrück, Dr. Horst Baier, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück und Dr. Klaus Siedhoff, Leiter Vertrieb und Beschaffung Energie/Wasser der Stadtwerke Osnabrück.

Sebastian Hüdepohl, Bürgermeister der Gemeinde Rieste begrüßt die Gäste

Kleines Geschenk für die Bürgermeister der Gemeinde Rieste und Bersenbrück

Besichtigung der Windpark-Baustelle

Die Fundamente sind gesetzt, die Montage und Errichtung der vier Windkraftanlagen beidseits der A1 begonnen.

Windpark-Projektleiter Hermann Brandebusemeyer erklärt Details zum Baufortschritt