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Unternehmen Lebensqualität für Stadt und Region

Stadtwerke Osnabrück formulieren neuen Anspruch auf Jahreshauptversammlung

Die Stadtwerke Osnabrück treiben ihre strategische Positionierung als führender kommunaler Infrastrukturdienstleister konsequent voran. Im Zuge ihrer stetigen Weiterentwicklung treten die Stadtwerke ab sofort als „Unternehmen Lebensqualität“ auf. Diesen selbstbewussten Anspruch haben die Stadtwerke Osnabrück bei der Bekanntgabe ihres Jahresabschlusses 2012 formuliert.

„Wir haben frühzeitig unseren Fokus auf nachhaltiges Wachstum gesetzt, sind diesem Weg zielstrebig und erfolgreich gefolgt und werden ihn auch genauso weitergehen“, erläuterte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann bei der Jahreshauptversammlung.

„Dabei haben wir festgestellt, dass unser bisheriger Anspruch ‚Immer für Sie da‘ mittlerweile zu kurz greift.

Wir sind weitaus mehr als ‚nur‘ ‚Immer für Sie da‘ – als Strom-, Gas- und Wasserversorger sowie Betreiber der Entwässerung, der Bäder, des Hafens und des Nahverkehrs sorgen wir heute schon für Lebensqualität in Stadt und Region“, ergänzte Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes.

Beide Vorstände verwiesen dabei auf die Rolle, die die Stadtwerke als enger Partner für die Menschen und Institutionen sowie für die Politik und die Wirtschaft in der Region einnehmen. Mit seinem umfangreichen Dienstleistungsportfolio nehme das kommunale Unternehmen bereits heute maßgeblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen in der Stadt und der Region.

„Mit der Ausrichtung zum Unternehmen Lebensqualität betonen wir den Anspruch, den wir seit jeher an unsere Produkte, Angebote und Leistungen haben und setzen“, so Dr. Rolfes.

Mit Jahresergebnis für 2012 zufrieden

Mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr unterstrichen die Stadtwerke-Vorstände diesen neuen Anspruch. „Breitbandausbau, Geothermie, Mobilität2030, Klärwerkmodernisierungen, Bäderrekorde, neue Windräder und vieles mehr. Wir haben auch in 2012 wieder Maßstäbe gesetzt, um unserer Vorreiterrolle gerecht zu werden“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann.

„An dieser Marschroute halten wir weiter fest – trotz der derzeit im Zuge der Energiewende fehlenden verlässlichen Rahmenbedingungen.“

Der Jahresüberschuss 2012 erreiche mit knapp 6,7 Millionen Euro fast annähernd das gute Vorjahresergebnis. „Vor diesem Hintergrund sind wir zufrieden mit dem Ergebnis. Sollten sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen aber nicht ändern, gehen wir davon aus, dieses Niveau in den kommenden Jahren nicht halten zu können“, so Hülsmann weiter.

Energiewende am Scheideweg

Der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende betonte die Notwendigkeit eines neuen integrierten Ansatzes, um die Eckpfeiler des „magischen Dreiecks“ der Energiewirtschaft – Versorgungssicherheit, Ökologie und Ökonomie – wieder miteinander in Einklang zu bringen. „Derzeit ist unser Energiesystem in eine extreme Schieflage geraten, die Energiewende steht am Scheideweg“, warnte Hülsmann. Die Politik ergreife lediglich isolierte Einzelmaßnahmen, ohne die Systemzusammenhänge zu berücksichtigen. „Es mangelt an Abstimmung der politischen Akteure untereinander, die Politik nimmt ihre Steuerungsfunktion nicht ausreichend wahr“, so der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende, der einen eindeutigen Appell an die Politik richtete: „Wir brauchen einen Masterplan – und zwar schnell.“ Ansonsten werde die Energiewende teurer als erforderlich. Als Folge sinke die Akzeptanz und die Bereitschaft der Menschen, ihren eigenen Beitrag zum Gelingen der Energiewende zu leisten. Insbesondere die kommunalen Stadtwerke seien in ihrer Doppelrolle als Wegbereiter und Wegbegleiter die Gestalter und Umsetzer der Energiewende vor Ort. „Und deshalb müssen wir wissen, woran wir sind und welchen Handlungsspielraum wir haben.“

Multimodales Verkehrsnetz der Zukunft

Auch im Hinblick auf das Mobilitätskonzept der Zukunft stünde die Region vor wegweisenden Entscheidungen. „Wir wollen ein ganzheitliches und multimodales Verkehrsnetz entwickeln, dass die unterschiedlichen Verkehrsträger wie Bus, Bahn und das Carsharing optimal für unsere Kunden miteinander verzahnt – und das auf Basis elektrischer Antriebssysteme“, ergänzte Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes. Ein Gutachterbüro hatte erst kürzlich ein Nahverkehrssystem mit schnellen Hauptlinientrassen und elektrisch angetriebenen Bussen für Osnabrück empfohlen. „Auch hierbei sehen wir uns als Treiber und zentraler Partner für Stadt und Region und leisten somit einen großen Beitrag zur Lebensqualität“, so Dr. Rolfes.

1.000 Stadtwerker bilden „Unternehmen Lebensqualität“

Im Namen des Aufsichtsrates bedankte sich der Stadtwerke-Betriebsratsvorsitzende Clemens Haardiek insbesondere bei den nahezu 1.000, inklusive der Beteiligungen sogar mehr als 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren Engagement und Leistungsbereitschaft. „Die Kolleginnen und Kollegen verfügen über ein hohes Maß an Service- und Kundenorientierung und arbeiten Tag für Tag an der Lebensqualität in der Stadt und der Region.“ Die „Stadtwerker“ seien sich den an das Unternehmen gestellten Ansprüchen bewusst und würden ihren Beitrag für eine attraktive Region leisten. „Die Herausforderungen sind groß – wir nehmen sie gerne an“, so Haardiek abschließend.

Präsentierten auf der Jahreshauptversammlung das „Unternehmen Lebensqualität“ als neuen Anspruch: Der Vorstand der Stadtwerke Osnabrück mit (v.l.) Manfred Hülsmann (Vorsitzender) und Dr. Stephan Rolfes.

Video: Unternehmen Lebensqualität für Stadt und Region Osnabrück