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Heimlichen Stromfressern auf der Spur

Stadtwerke Osnabrück verleihen kostenlos Strommessgeräte

Sie lauern im Keller, in der Küche, im Kinderzimmer oder sogar im Schlafzimmer: Die Rede ist von den heimlichen Stromfressern im Haushalt. Diesen oftmals „unverdächtigen“ Stromfressern kann es ganz einfach an den Kragen gehen – mit einem Strommessgerät, das die Stadtwerke Osnabrück ihren Kunden kostenlos gegen eine Kaution zur Verfügung stellen.

„Viele Kunden erzählen uns von den überraschenden Ergebnissen, die ihnen das Strommessgerät geliefert hat“, erläutert Ute Schmidt, Energieberaterin im Servicezentrum der Stadtwerke Osnabrück.

„Da entpuppen sich liebgewordene Haushaltsgeräte plötzlich als wahre Energiemonster“, sagt die Expertin und erzählt beispielhaft die Geschichte einer Kundin und ihrem Erbstück. „Die Studentin hatte von ihrer Großmutter einen Gefrierschrank bekommen, den sie in der ersten eigenen Wohnung gut gebrauchen konnte. Als sie den Stromverbrauch überprüfte, ist ihr vor Schreck fast das Messgerät aus den Händen gefallen.“ Die Konsequenz: Das Erbstück wanderte in die Entsorgung. „Und zwar ohne Gewissensbisse der Kundin“, fügt Ute Schmidt hinzu.

Bei Großgeräten auf Energieeffizienzklasse achten

Aber auch kleinere Geräte können mit dem Strommessgerät entlarvt werden. „Da gibt es die Spielekonsole im Kinderzimmer; den hochaufgerüsteten PC bei Jugendlichen, der auch mal zehn bis zwölf Stunden am Tag läuft; aber auch das rückenfreundliche Wasserbett im Schlafzimmer. Oftmals Geräte, die man nicht sofort mit dem Stromzähler verbindet“, erläutert die Expertin.

Auch neuere Geräte werden leider immer wieder als Energieschleuder erkannt. „Deshalb sollten Kunden beim Kauf neuer Haushaltsgroßgeräte unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten“, empfiehlt Ute Schmidt. Klasse „A“ darf z.B. bei Kühl- und Gefriergeräten gar nicht mehr vertrieben werden.

Seit Juli 2012 müssen neue Geräte im Handel mindestens ein A+ erfüllen. Die Spitzengruppe hat ein Label mit A+++ und verbraucht bis zu 60 Prozent weniger Strom als ein A-Gerät. „Das sollte beim Kauf beachtet werden, schließlich sind Kühl- und Gefriergeräte rund um die Uhr, Tag und Nacht und 365 Tage im Jahr in Betrieb und haben somit einen großen Einfluss auf den Gesamtstromverbrauch“, betont die Expertin.

Wärmepumpen-Technik beim Wäschetrocknen

Auch der zwar funktionierende aber ältere Wäschetrockner kann den Energieverbrauch nach oben treiben.

„Natürlich ist das Wäschetrocknen auf der Leine immer noch die günstigste Methode“, sagt Ute Schmidt. Oftmals müsse aber der Trockner die Wäscheleine ersetzen. „Und dabei gibt es eine Menge zu beachten.“

Grundvoraussetzung für einen sparsamen Trocknerbetrieb sei zunächst eine hohe Schleuderumdrehung der Waschmaschine. Muss ein neuer Trockner angeschafft werden, sollte möglichst ein Wäschetrockner mit Wärmepumpen-Technik gewählt werden. Diese Geräte benötigen keine Abluftführung und verbrauchen bis zu siebzig Prozent weniger Strom als die klassischen Kondenstrockner. So sind auch nur Wärmepumpentrockner in den guten Energie-Klassen A bis A+++ im Handel zu finden.

Weitere Tipps zum Aufspüren der heimlichen Stromfresser

sowie Infos zur Ausleihe der Strommessgeräte gibt es im
Servicezentrum der Stadtwerke, Nikolaiort 3/4 oder unter Telefon 0541 2002-2002.

Die Stadtwerke Osnabrück verleihen im Servicezentrum kostenlos Strommessgeräte.

Energieberater der Stadtwerke Osnabrück