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Halbzeit beim Bau der neuen Trichterrutsche Twist im Nettebad

Stadtwerke planen Inbetriebnahme im Dezember 2016

Die Stadtwerke Osnabrück machen das Nettebad erneut um eine spektakuläre Rutsch-Attraktion reicher. Noch in diesem Jahr sollen die Badegäste durch den Trichter der neuen Super-Rutsche „Twist“ rotieren können, bevor sie – wie eine Roulettekugel – im Kreisel förmlich „verschluckt“ werden. Wieder setzen die Stadtwerke beim Bau der Rutsche auf Innovation: Eine Kombination aus Trichterrutsche und individuell beeinflussbarer Projektionstechnik macht die „Twist“ weltweit einmalig.

„Mit der neuen Trichterrutsche ‚Twist‘ werten wir den Freizeitstandort Nettebad weiter auf“, sagte Bäderchef Wolfgang Hermle. „Unser Ziel ist es, die Verweildauer unserer Besucher durch eine stetige Attraktivierung der drei Bäderstandorte zu verlängern – um die Umsatzerlöse auf ihrem hohen Niveau und das Bäder-Defizit mindestens konstant zu halten.“ Dabei habe das Nettebad als eines der bundesweit besucherstärksten Freizeitbäder „Leuchtturm-Charakter“. Insbesondere auswärtige Besucher kämen genau wegen des attraktiven Rutschenparadieses ins Nettebad – das nach Fertigstellung der „Twist“ mit sechs Großrutschen zu den größten Norddeutschlands gehört –, blieben den ganzen Tag und gäben hier ihr Geld aus. „So finanzieren wir die Angebote der Daseinsvorsorge wie das Schul- und Vereinsschwimmen – die zwar immerhin 60 Prozent des jährlichen Fehlbetrages ausmachen, aber auch ein Garant für die Lebensqualität in Osnabrück sind“, erläuterte der Bäderchef.

„Daher profitieren alle Schwimmer in Osnabrück von der neuen Trichterrutsche – unabhängig davon, ob sie sie nutzen oder nicht.“

Rutschenturm vorausschauend geplant

Die Arbeiten an der „Twist“ sind mittlerweile gut vorangekommen. „Schon beim Bau der Raketenstartrutsche ‚Sloop‘ wurde der Rutschenturm so konstruiert, dass wir weitere Rutschen verhältnismäßig einfach andocken können“, erläuterte Projektleiter Jürgen August. „Heute profitieren wir von der vorausschauenden Planung und können die Investitionssumme mit 500.000 Euro verhältnismäßig gering halten.“ Auch die Einschränkungen für den laufenden Rutschbetrieb würden gering ausfallen: „Lediglich vom 2. bis 4. November müssen wir den Rutschenpark schließen, um die Trichterrutsche anmontieren zu können.“

Badegäste werden von einem 8-Meter-Trichter „verschluckt“

Die Badegäste werden auf einer Höhe von 13,5 Metern – zwischen ‚Black Hole‘ und ‚Sloop‘ – in die neue Rutsche einsteigen. Dank der steilen Konstruktion erhalten die Rutscher zunächst eine hohe Anfangsgeschwindigkeit, mit der sie in einen Trichter mit acht Metern Durchmesser katapultiert werden. „Im Kreisel angekommen, wird die Geschwindigkeit deutlich gedrosselt. Unsere Gäste rotieren dann einige Runden wie eine Roulettekugel, bevor sie von dem Trichter ‚verschluckt‘ werden“, erklärte August die Trichtersystematik. Nach 68 Metern ist die Rutschpartie auf einer Höhe von rund drei Metern vorbei – denn auch das Landebecken der Trichterrutsche wird an den bestehenden Rutschenturm angedockt.

Interaktive Projektionstechnik eingebaut

„Die Kombination aus Trichterrutsche und interaktiver Projektionstechnik macht unsere ‚Twist‘ weltweit einmalig“, betonte Bäderchef Wolfgang Hermle. Die einzelnen Elemente des Trichters seien so konstruiert, dass eine Farb- oder ganze Themenwelt in die neue Rutsche hineinprojiziert werden könne, die wiederum auf die Bewegungen der Rutscher reagiere. „Ein mögliches Szenario könnte so aussehen, dass der Rutschende inmitten einer Unterwasserwelt durch einen Schwarm Fische gleitet und mit einer Armbewegung die Projektion beeinflusst – und so zum Beispiel den Fischschwarm teilt“, erläuterte Hermle.

„Der Badegast könnte also quasi einen Tauchgang in der Rutsche erleben.“

Besucher können über Erlebniswelt abstimmen

Wie schon beim Rutschennamen dürfen die Badegäste mitentscheiden. Neben der Unterwasserwelt stehen bis zum 13. November unter www.nettebad.de/neue-rutsche drei weitere Erlebniswelten zur Auswahl: „Wir könnten den Besucher ins virtuelle Weltall entführen, in dem Kometenschweife und Sternenbilder an ihm vorüber ziehen. Oder es könnte Projektionen geben, die das Gefühl vermitteln, man sei Teil einer spektakulären Farbwelt oder erlebe eine eindrucksvolle Disco-Lichtshow.“

Freuen sich auf die „Twist“-Inbetriebnahme im Dezember: (V.l.) Stadtwerke-Bädertechnikchef Jürgen August und Bäderchef Wolfgang Hermle.

Modell der neuen Trichterrutsche Twist im Nettebad

Video: Wie entsteht die Trichterrutsche Twist? - ANKLICKEN zum Starten!