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Bundesweiter Heizspiegel 2015 erschienen

Die eigenen Heizkosten im Blick behalten

Wer im Winter eine warme Wohnung haben möchte, dem sollten nicht die Schweißperlen auf der Stirn stehen, wenn die Heizkostenabrechnung ins Haus flattert. Der neue Bundesweite Heizspiegel 2015 hilft Mietern und Vermietern Einsparpotenziale aufzudecken.

Anhand der letzten Heizkostenabrechnung kann abgeglichen werden, ob die Heizkosten für die Wohnung niedrig, durchschnittlich oder besonders hoch ausfallen. Daraus kann auch der persönliche Ausstoß an Kohlendioxid beim Heizen abgeleitet werden. Verbraucher, die bei der Einstufung ihres Gebäudes in die Heizspiegel-Tabellen Sparpotenziale erkennen, können zusätzlich für 34,90 Euro (online) ein Heizgutachten bestellen. Dabei bewerten Experten die Angemessenheit des Heizenergieverbrauchs sowie der Heiz- und Heiznebenkosten eines Gebäudes und/oder einer Wohnung. Informationen zu diesem Angebot gibt es unter www.heizspiegel.de/heizgutachten.

Der Bundesweite Heizspiegel 2015 zeigt auf, dass die Heizkosten in 2014 im Schnitt um fast zehn Prozent gesunken sind. Der Rückgang der Heizkosten ist vor allem auf das wärmere Klima und den damit verbundenen geringeren Heizenergieverbrauch (durchschnittlich minus acht Prozent) zurückzuführen. Wer mit Heizöl heizt, profitiert außerdem von den deutlich niedrigeren Heizölpreisen, die im Vergleich zu 2013 im Schnitt um 8,5 Prozent gefallen sind. Im Unterschied dazu blieben Erdgas- und Fernwärmepreise nahezu konstant (beide minus 0,5 Prozent).

Obwohl die Heizkosten in diesem Jahr gesunken sind, lässt sich die langfristige Entwicklung der Kosten kaum abschätzen. Dazu Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück: „Wer unabhängig vom Wetter und der Energiepreisentwicklung niedrige Heizkosten anstrebt, sollte das Sparpotenzial energetischer Sanierungen und geringinvestiver Maßnahmen nutzen.“ Bei vielen Altbauten sind Investitionen in eine Dämmung oder eine effiziente Heizanlage sinnvoll. Aber auch kleine Maßnahmen wie eine hydraulische Optimierung der Heizanlage reduzieren bereits den Heizenergieverbrauch. Auch Mieter können aktiv werden, indem sie ihre Vermieter zu energetischen Sanierungsmaßnahmen motivieren.

Seit 2005 wird der Bundesweite Heizspiegel jährlich veröffentlicht. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Deutschen Mieterbund e.V. unterstützt. Die Stadt Osnabrück bietet allen Bürgerinnen und Bürgern den „Bundesweiten Heizspiegel 2015“ an. Die kostenlose Broschüre ist bei der Bürgerberatung und beim Fachbereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt, der Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. sowie im Service­zentrum der Stadtwerke erhältlich. Alternativ steht die Broschüre unter www.heizspiegel.de zum Download bereit.

Die kostenlose Broschüre "Bundesweiter Heizspiegel" gibt es u.a. im Servicezentrum am Nikolaiort.