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Bewusstsein für Top-Trinkwasserqualität schärfen

Weltwassertag am 22. März unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“

Einmal jährlich – zum Internationalen Tag des Wassers am 22. März – rückt das Selbstverständliche in den Vordergrund: Trinkwasser in Top-Qualität, in ausreichender Menge und immer verfügbar, ist in Deutschland gelebter Standard. Die kommunalen Wasserversorger wie die Stadtwerke Osnabrück nutzen den Weltwassertag daher, das Bewusstsein für die Bedeutung der Ressource Wasser als Lebensmittel Nummer Eins zu schärfen.

„Wo kommt unser Trinkwasser eigentlich her?

Und welche Schritte sind notwendig, damit es so sauber aus der Leitung kommt, wie wir es gewohnt sind? Es lohnt sich, zum Weltwassertag mal genauer hinzusehen“, sagt Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. Das Trinkwasser für die Stadt Osnabrück gewinnen die Stadtwerke aus Grundwasser, das von Natur aus schon rein ist – und auch weiterhin rein bleiben soll. „Deshalb haben wir bereits vor mehr als 25 Jahren begonnen, Flächen in unseren Wassereinzugsgebieten aufzukaufen und an Landwirte zu verpachten, die sich zu einer grundwasserschonenden Landbewirtschaftung verpflichten“, erläutert Hülsmann weiter. Diese Maßnahme trage dazu bei, dass der derzeit in der Öffentlichkeit stark diskutierte Nitratanstieg im Grundwasser in Schach gehalten werden könne. „In der Folge haben wir weniger Aufwand, das Nitrat aus dem Grundwasser herauszuholen – passend zum Motto des diesjährigen Weltwassertages: ,Wasser und nachhaltige Entwicklung‘."

Engmaschiges Wasserverteilnetz im Stadtgebiet 

Um zu Osnabrücker Trinkwasser zu werden, wird das gewonnene Grundwasser technisch aufbereitet. Das geschieht in den drei Wasserwerken der Stadtwerke in Düstrup, Wittefeld und Thiene. Von dort gelangt das Trinkwasser über Transportleitungen in die Hochbehälter – die Wasserspeicher im Stadtgebiet, die insgesamt mehr als 25.000 Kubikmeter Wasser fassen können. Von dort fließt das Wasser wiederum über ein Verteilnetz mit einer Länge von rund 630 Kilometern bis in die Osnabrücker Haushalte. „Und dieses zusammenhängende ‚Wassernetz‘ halten wir laufend instand, um die gewohnte Qualität zu sichern“, betont Ingo Hannemann, Technischer Leiter und Prokurist bei den Stadtwerken. Die hohen Qualitätsvorgaben und Regeln der Trinkwasserverordnung machen das Trinkwasser schließlich zu einem hervorragend kontrollierten Lebensmittel.

Führungen und Wasserspender für Osnabrücker Schulen

Die Stadtwerke Osnabrück arbeiten kontinuierlich daran, das Bewusstsein für die Ressource Wasser zu schärfen. „Dazu gehören die regelmäßigen Führungen für Schulklassen in unseren Wasserwerken, aber auch unser Engagement in der Gesundheitsinitiative ‚Trink!Wasser‘“, betont Stadtwerke-Chef Hülsmann. Einige hundert Schüler, vornehmlich der dritten und vierten Klassen, informieren sich jährlich in den Wasserwerken über den Weg des Wassers. 15 Schulen im Stadtgebiet sind mittlerweile Partner des „Trink!Wasser“-Netzwerkes und haben einen Trinkwasserspender finanziert bekommen. „Wir wollen die Bedeutung der Ressource Wasser schon bei den Schülern fest verankern – auch über den jährlichen Weltwassertag hinaus“, fasst Hülsmann den Stadtwerke-Anspruch zusammen. „Denn letztlich ist Trinkwasser in Top-Qualität die Basis für die Lebensqualität in Osnabrück.“

 

 

 

15 mal „Trink!Wasser“: In der Angelaschule wurde vor Kurzem der 15. Trinkwasserspender in Osnabrück eingeweiht.

Trinkwasserspender der Aktion Trink!Wasser

Video: Infofilm zum Trinkwasser in Deutschland - Anklicken zum Starten!