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Hafenchronik im Servicezentrum und im Mobilitätszentrum erhältlich

100 Jahre Hafengeschichte(n)

Am 3. April 1916 lief der von einem Dampfschlepper gezogene Lastkahn „Minden 52“ in den Hafen Osnabrück ein. Der Hafen hatte dadurch ganz unspektakulär seinen Betrieb aufgenommen. Anlässlich des 100-jährigen Hafenjubiläums haben die Stadtwerke geladene Vertreter aus Politik und Wirtschaft jetzt auf eine kleine Zeitreise mitgenommen.

„Mitten im ersten Weltkrieg kam niemand auf die Idee, die Eröffnung des Hafens groß zu feiern. Ich freue mich, dass wir das jetzt – zum hundertjährigen Jubiläum – gebührend nachholen können“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, in seiner Begrüßung. Der Hafen sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Osnabrück; auch dank des Hafens sei Osnabrück einer der bedeutendsten Logistikstandorte Niedersachsens. „Der Hafen ist Heimat zahlreicher weltweit operierender Unternehmen, annähernd 4.000 Arbeitsplätze hängen vom Hafen ab“, machte Griesert deutlich. Zudem verwies der Oberbürgermeister auf die stetige Weiterentwicklung und den Wandel des gesamten Hafengebietes.

„Das Wendebecken liegt gerade einmal zwei Kilometer vom Rathaus entfernt, der Haseuferweg und auch der neue Grünzug durch das Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne bieten einen ganz neuen Blick auf den Hafen als Stadtteil Osnabrücks.“

Hafen hat viel Potenzial

Stadtwerke-Hafenvorstand Dr. Stephan Rolfes ging in seinem Vortrag auf die wirtschaftlichen Perspektiven ein. „Die Kombination der drei Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße bietet viel Potenzial“, so Dr. Rolfes. „Wir haben mit dem Mittellandkanal eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas vor der Haustür und liegen verkehrsgünstig sowohl an der Nord-Süd- als auch der West-Ost-Tangente. Das ist ein gewaltiger Standortvorteil.“ Der Stadtwerke-Vorstand verwies auf die Pläne zum Bau einer sogenannten KV-Anlage auf dem Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne. „Dadurch sind wir für den zunehmenden Warenumschlag in der Region gut aufgestellt.“

Hafenchronik liefert multimediale Einblicke

Das 100-jährige Jubiläum sei ein guter Anlass gewesen, die Geschichte(n) des Hafens aufzuarbeiten. „Das ist in einer Chronik geschehen, die multimedial – mit der Einbindung von kleinen Filmen – tolle Einblicke in den Hafen gibt“, so Dr. Rolfes. Bei der Erstellung haben die Stadtwerke eng mit dem Geschäftsführer des Museum Industriekultur, Rolf Spilker, sowie dem Journalisten Rainer Lahmann-Lammert zusammengearbeitet. „Beide haben als ‚Osnabrück-Kenner‘ mit ihrem umfassenden Wissen, ihrer Recherche und ihrem Wirken dazu beigetragen, dass diese Chronik sehr besonders und sehr lesenswert ist – sozusagen ein schönes Stück Stadtgeschichte und Lebensqualität für Osnabrück“, betont der Stadtwerke-Hafenvorstand. „Beiden gilt dafür unser großer Dank!“

Teil des Erlöses aus dem Verkauf für einen guten Zweck

Die 162 Seite starke Hafenchronik ist ab sofort im Servicezentrum am Nikolaiort sowie im Mobilitätszentrum am Neumarkt erhältlich. „Ein Teil des Verkaufserlöses von 14,90 Euro werden wir einem guten Zweck zukommen lassen“, kündigt Dr. Rolfes an.

Auszüge aus der Chronik sowie Filme und Porträts über Menschen, die am und im Hafen arbeiten, sind im Stadtwerke-Blog unter www.swo.de/blog zu finden.

Die Hafenchronik ist ab sofort im Servicezentrum am Nikolaiort sowie im Mobilitätszentrum am Neumarkt erhältlich.

Studieren die multimediale Chronik zum 100-jährigen Hafenjubiläum: (V.l.) Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Rolf Spilker (Geschäftsführer Museum Industriekultur) und Dr. Stephan Rolfes (Stadtwerke-Hafenvorstand).

Video: Die Geschichte des Hafenbaus - ANKLICKEN zum Starten!