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Staatliche Umlagen lassen Strompreise steigen

Tarife mit Preisgarantien bleiben unverändert

Die Stadtwerke Osnabrück reagieren auf den deutlichen Anstieg verschiedener staatlicher Abgaben und erhöhen ihre Strompreise. Der Strompreis steigt zum 1. Februar 2013 um 2,7 Cent pro Kilowattstunde (kWh) netto. Das entspricht einem durchschnittlichen Anstieg von 12,9 Prozent.

Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh zahlt ab dem 1. Februar brutto 9,37 Euro mehr im Monat. Hintergrund der Preiserhöhung sind die gestiegene EEG-Umlage, die Erhöhung der sogenannten „§19-Netzentgelt-Umlage“ sowie der KWK-Umlage, die neue „Offshore-Umlage“, höhere Netz- und Messengelte sowie allgemeine Kostensteigerungen. „Mehr als 70 Prozent des Strompreises besteht mittlerweile aus staatlichen Steuern und Abgaben sowie staatlich regulierten Netz- und Messentgelten“, erläutert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. „Wir können also nur noch auf weniger als 30 Prozent des Preises direkt Einfluss nehmen.“

Kostenlose Energieberatung im Servicezentrum nutzen
Für die Stadtwerke-Stromkunden mit laufenden Festpreisverträgen ändert sich zum 1. Februar dagegen nichts. „Hier greifen natürlich die ausgesprochenen Preisgarantien“, so der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende weiter. Alle anderen Kunden werden in diesen Tagen persönlich von den Stadtwerken angeschrieben. „Dem Schreiben legen wir einen übersichtlichen Infoflyer bei, der kurz und knapp die Hintergründe der verschiedenen staatlichen Abgaben erläutert“, betont Hülsmann. Zusätzlich verweist der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende auf die kostenlose Energiesparberatung im Servicezentrum am Nikolaiort. „Denn Energiesparen schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern zugleich die Umwelt.“