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Positives Bäderfazit trotz Spätzünder-Sommer

1,23 Mio. Besucher in den drei Stadtwerke-Bädern in 2016, Mitte März 2017 Start der E-Kartbahn Nettedrom

Der verspätete Sommer hat im zurückliegenden Jahr 2016 einen neuen Besucherrekord in den drei Bädern der Stadtwerke Osnabrück verhindert. Die Stadtwerke zählten in Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad zwar rund 1,23 Millionen Gäste – verfehlten aber knapp die Rekordzahlen aus 2015. Trotz der „Rekordpause“ ziehen die Stadtwerke dank der seit Jahren konstant hohen Besucherzahlen erneut ein positives Jahresfazit.

„Die Zahlen zeigen: Der klassische Bäderbetrieb ist und bleibt insbesondere während der Freibadsaison wetterabhängig. Und da hat der zurückliegende Sommer aus unserer Sicht den richtigen Startzeitpunkt leider verpasst“, sagt der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls bei der Präsentation der Bäder-Jahresbilanz. „Dennoch haben wir wieder ein gutes Ergebnis eingefahren. Das ist für uns Beleg dafür, dass wir als ‚Unternehmen Lebensqualität‘ mit unserer strategischen Ausrichtung zur Weiterentwicklung aller drei Bäderstandorte auf dem richtigen Weg sind.“

Nettebad: 3. Platz bei den SWIM Awards

Das Nettebad zählte in 2016 insgesamt knapp 730.000 Besucher, rund 15.000 Gäste weniger als im Vorjahr. „Damit liegen wir weiterhin weit oben in der ‚Bäder-Bundesliga‘ und wurden bei den sogenannten ‚SWIM Awards 2016‘ sogar mit dem 3. Platz in der Kategorie ‚beliebteste Freizeitbäder Deutschlands‘ gekürt“, erklärt Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle stolz. Der leichte Besucherrückgang kam für ihn allerdings nicht unerwartet: „Aus branchenspezifischen Studien wissen wir, dass Freizeitbäder mit einem jährlichen Besucherrückgang von rund fünf Prozent rechnen müssen, wenn sie ihr Angebot nicht stetig attraktivieren“, so Hermle. „Dass wir in den vergangenen Jahren anhaltend steigende Besucherzahlen aufweisen konnten, lag an dem lang fortdauernden ‚Sloop-Effekt‘ und den sogenannten ‚Cross-Selling‘-Effekten durch sich optimale ergänzende Sport- und Freizeitangebote am Standort Nettebad.“ In 2016 habe dieser Effekt des „Voneinander Profitierens“ allein 38.000 Besucher durch die Eintritte von „X-Force“- und „Team Mohr“-Kunden ausgemacht – 15 Prozent mehr als in 2015. „Um die Wirtschaftlichkeit der Bäder weiterhin zu gewährleisten, war es – fünf Jahre nach der Einweihung der letzten „Super-Rutsche“ – aber Zeit für eine neue große Attraktion“, erläutert Bäder-Experte Hermle.

„Mit der neuen Trichterrutsche ‚Twist‘ verfügt das Nettebad über einen der größten Rutschenparks Norddeutschlands.“

Bereits im Januar habe eine Postleitzahlbefragung den „Twist-Effekt“ deutlich gemacht: „Das Einzugsgebiet unserer Kunden hat sich nach der Rutscheneröffnung deutlich vergrößert, so dass wir uns für 2017 einen Besucheranstieg zum Ziel setzen.“

Schinkelbad: Weiter auf konstant hohem Niveau

Auch fünf Jahre nach der Neuausrichtung als Gesundheitsbad mit Cabriosol, Salounge & Co. bestätigte das Schinkelbad mit 257.000 Besuchern seine konstant hohen Besucherzahlen. „Besonders stark nachgefragt sind Wellness- und Erholungsangebote wie unsere in 2014 eröffnete Textilsauna oder regelmäßige Veranstaltungen wie die „Abende der Harmonie“, freut sich Hermle. „Mit einer vollautomatisierten Massageliege, auf der unsere Badegäste zwischen verschiedenen Bewegungsabläufen sowie Massagedruckstärken wählen können, haben wir unser Entspannungsangebot seit Anfang des Jahres deshalb noch erweitert.“

Moskaubad: „Dschungel in der Wüste“ boomt

Trotz des aus Bäder-Sicht sehr späten Sommers strömten im vergangenen Jahr 242.000 Besucher ins Moskaubad – 2.000 mehr als noch im Vorjahr. „Die Zahlen zeigen, dass es die richtige Entscheidung war, unsere parkähnlichen Außenanlagen durch den „Dschungelpfad“ auch außerhalb der Freibadsaison zugänglich zu machen“, zeigt sich Bäder-Chef Hermle vom Erfolg des dschungelartig angelegten Seilgartens beeindruckt: Mit 12.000 „Dschungel-Besuchern“ konnte die prognostizierte Zahl in Höhe von 6.500 nahezu verdoppelt werden. „Mit der Umsetzung des zweiten Teils der Außenflächen-Attraktivierung wollen wir diese Besucherzahl in 2017 weiter ausbauen – wie genau die Neuerungen aussehen, stellen wir in Kürze vor“, hält Hermle die Spannung hoch.

E-Kartbahn heißt „Nettedrom“

Mit Spannung erwartet wird auch die anstehende Inbetriebnahme der neuen Nettebad-Attraktivierung. „Als nächsten Baustein des Masterplanes ‚Freizeitstandort Nettebad‘ werden wir am 19. März die E-Kartbahn ‚Nettedrom‘ eröffnen“, kündigt Stadtwerke-Chef Christoph Hüls an. Zielsetzung sei es, insbesondere die Verweildauer der Besucher durch weitere Freizeitangebote am Standort Nettebad zu verlängern – und so die Wirtschaftlichkeit der Bäder weiter zu verbessern. „Wir sehen uns hierbei als kommunales Unternehmen in der Verantwortung“, betont Hüls.

„Denn nur mit neuen Attraktionen können wir Geld verdienen, unser Angebot der Daseinsvorsorge wie den Schul- und Vereinssport langfristig sichern – und somit für mehr Lebensqualität in Osnabrück sorgen.“

Nähere Informationen zur E-Kartbahn am Nettebad sind ab sofort online unter www.nettedrom.de abrufbar.

Am 19. März wird das Nettedrom offiziell eröffnet.

Blick in die Innenbaustelle des Nettedroms.