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Co-Forscher für Mobilitätsprojekt gesucht

Stadtwerke rufen zum Mitmachen auf

Osnabrück ist offensichtlich ein spannendes Forschungsfeld für Mobilitätsforscher aus Deutschland: Gemeinsam mit Mobilitätsexperten aus anderen Städten wurde das Forschungsprojekt mit dem Namen „GaNEsHA“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist zunächst das Mobilitätsverhalten der Menschen, die sich in Osnabrück bewegen, zu untersuchen.  Via App sollen Nutzer im Idealfall künftig optimierte Wegerouten und geeignete Verkehrsmittel angezeigt bekommen. Nun sucht das Projekt Co-Forscher.

„Mitmachen können grundsätzlich alle, die sich in Osnabrück bewegen“, betont Niklas Monte, Leiter der Produktentwicklung des Mobilitätsangebots bei den Stadtwerken Osnabrück. „Dabei ist die Teilnahme von Fahrradfahrern und Fußgängern genauso erwünscht, wie von diejenigen, die ihr eigenes Auto nutzen oder auf Carsharing setzen“, erklärt Monte weiter. Fragen, die das Forscher-Team dabei interessiert sind zum Beispiel: „Wo sind Sie gestartet und wo möchten Sie hin? Welche Verkehrsmittel haben Sie genutzt? Wie, wann und wofür wählen Sie welches Verkehrsmittel? Was war ausschlaggebend für Ihre Wahl?“

Registrierung als Co-Forscher

Unter www.ganesha-mobility.de/mitmachen/ können sich Interessierte registrieren. Nach der Registrierung, erhalten die Co-Forscher weitere Informationen vom Forscher-Team. Allen registrierten Nutzern wird die Möglichkeit geboten ihre Meinung zu äußern, Vorschläge einzubringen, Lösungen mitzugestalten und diese zu testen. Für die praktischen Tests ist ein eigenes Smartphone nötig. Als zusätzliches Dankeschön werden hochwertige Preise verlost.

Ganzheitliches Bild der Mobilität

„Das Ziel des Projektes ist es, durch Gespräche und Rückmeldungen, Bedarfe zu ermitteln, Probleme zu identifizieren und Lösungsansätze aufzuzeigen“, erklärt David Riese, Projektmitglied von „GaNEsHA“ bei den Stadtwerken Osnabrück. Um ein ganzheitliches Bild von der Mobilität in Osnabrück zu bekommen, fließen neben den Rückmeldungen der Co-Forscher zusätzlich Wetter- und Umweltdaten, Geodaten und Informationen aus Verkehrsanlagen, oder Melderegister- und Bevölkerungsdaten ein. Diese werden anonymisiert von der Stadt Osnabrück dem Projekt zur Verfügung gestellt.  „Via App sollen Nutzern künftig optimierte Wegerouten und geeignete Verkehrsmittel, in Abhängigkeit ihres Aufenthalts- und Zielorts, angezeigt bekommen – das ist unser Ziel in der Zukunft. Denn es ist entscheidend für die Mobilität der Zukunft die verschiedenen Mobilitätsoptionen sinnvoll zu vernetzen und Mobilitätshinderungen zu beheben“, erläutert Riese.

Partner aus ganz Deutschland

GaNEsHA wird vom Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und durch die Stadt Osnabrück unterstützt. Projekt-Partner sind YellowMap GmbH aus Karlsruhe, das Urban Institute aus Darmstadt, die Universität Siegen und die Universität Frankfurt sowie die Hochschule Pforzheim und das DFKI Kaiserslautern. „GaNEsHA“ ist eine Abkürzung für ´Ganzheitlicher Netzwerkansatz zur Erkennung systemimmanenter Hindernisse und Abstimmungspotentiale´ und beschreibt mehrere Eigenschaften der heutigen Mobilität in Städten, wie z.B. Stau“.

Hintergrund Projekt „Mobil>e Zukunft“ und weitere Informationen

GaNEsHA ist Teil von „Mobil>e Zukunft“. Hinter dem Ende 2016 initiierten Großprojekt „Mobil>e Zukunft – Osnabrück geht vor“ stehen Stadt und Stadtwerke Osnabrück. „Mobil>e Zukunft“ entstammt dem dritten strategischen Ziel der Stadt. Zu diesem Ziel gehören nachhaltige Mobilitätskonzepte, die Förderung der umweltfreundlichen Nahmobilität, Förderung der E-Mobilität sowie die Stärkung des Radverkehrs und die Förderung des ÖPNV. 

Weitere Informationen finden sich im Netz unter www.ganesha-mobility.de und www.swo.de/projekte .