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Konferenz deutscher Verkehrsexperten zur Multimodalität in Osnabrück

Stadtwerke Osnabrück sind Gastgeber eines Symposiums zur „Multimodalität ÖPNV und X-Sharing“

„Haben Busunternehmen eine Zukunft?“ „Welche Rolle spielen Verkehrsunternehmen in der digitalen Mobilität?“ Diesen und vielen weiteren Fragen haben sich vom 31. Januar bis 1. Februar Verkehrsexperten aus ganz Deutschland gestellt. Das Symposium „Multimodalität ÖPNV und X-Sharing“ des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fand in diesem Jahr in Osnabrück statt.


„Sie haben die richtige Wahl getroffen, die Stadt Osnabrück als Veranstaltungsort für dieses Symposium zu wählen“,

leitete Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, die Veranstaltung ein.

„Für unsere Stadt als Knotenpunkt internationaler Verkehrsachsen, als großer Hochschulstandort und Handelszentrum ist das Thema Erreichbarkeit von hoher Bedeutung. Das betrifft auch die innerstädtische Mobilität. Die multimodale Weiterentwicklung spielt dabei eine immer bedeutender werdende Rolle – und unsere Stadtwerke sind hier mit ihrer in der MobilitätsApp, dem VOSpiloten, integrierten breiten Angebotspalette von Bus, Carsharing und Fahrrad auf dem Weg in die richtige Richtung“,

so Griesert weiter. Durch den VOSpiloten haben die mobilen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Informationen zu den einzelnen Angeboten einfach und schnell zugänglich zu erhalten.

Kein Gegeneinander, sondern Miteinander

Als Unternehmen Lebensqualität und Mobilitätsdienstleister der Stadt Osnabrück zahlen die Stadtwerke durch zukunftsorientiertes Handeln auf das gemeinsame Klimaziel ein.

„40 Prozent weniger Treibhausgase im Verkehr bis 2030 – dieses Ziel wurde auch uns durch den Klimaschutzplan der Bundesregierung ins Buch geschrieben“,

erläuterte Dr. Stephan Rolfes, Verkehrsvorstand der Stadtwerke Osnabrück, einen der Hintergründe, der die agile Veränderungsentwicklung im Bereich Mobilität momentan antreibt. Es gehe nicht darum, eine Konkurrenz z.B. zwischen privaten PKW und dem Nahverkehr aufzubauen, sondern ein für die Kunden attraktives vernetztes Angebot zu schaffen.

„Dazu gehört auch, dass Verkehrsunternehmen eine digitale Plattform anbieten, auf der Interessierte ihre Wege auf die für sie optimale Weise planen können“,

führte Rolfes weiter aus.

Podiumsdiskussionen und reger Austausch

Podiumsdiskussionen und die Vorstellung vieler praktischer Beispiele widmeten sich der Zukunft der Mobilität und beleuchteten dabei unterschiedliche Facetten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, wie der „Sharing“-Anteil insgesamt erhöht werden kann – also wie es ermöglicht wird, dass z.B. mehr private PKW-Nutzer auf öffentliche Verkehrsträger wie Carsharing oder den ÖPNV zurückgreifen. Auch die besondere Situation im dem ländlichen Raum und die bisher entwickelten Geschäftsmodelle von Mobilitätsplattformen wurden genauer beleuchtet.

„Ein solcher Austausch trägt dazu bei, voneinander zu profitieren und zu lernen – zum Vorteil aller“,

so Dr. Stephan Rolfes abschließend.