Preise: Bäder, Busse & Co.

Das ändert sich zum Jahreswechsel


Mit dem Jahreswechsel ändern sich die Preise und Tarife in zahlreichen Bereichen und Branchen. Zum Start des neuen Jahres 2023 stehen bundesweit Preiserhöhungen an - auch bei den Stadtwerken Osnabrück. Hier ein Überblick:

Bäder & Freizeit:


Zum 1. Januar steigen die Eintrittspreise im Nettebad, Moskaubad, Schinkelbad sowie in der Loma-Sauna. Grund dafür sind in erster Linie die sprunghaft steigenden Energiekosten infolge des Ukrainekriegs. Die Mehrbelastung alleine aufgrund der steigenden Energiekosten beträgt bis zu fünf Millionen Euro im kommenden Jahr – je nachdem wie sich die geplanten Energiepreisbremsen auswirken. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 300 Prozent im Vergleich zu 2019. Hinzu kommen weitere Mehrkosten für Personal sowie Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten.


In der Folge erhöhen sich ab dem 1. Januar die Tarife in der Nettebad-Sportwelt, im Moskaubad und im Sportbad des Schinkelbades um rund sechs Prozent. In der Nettebad-Erlebniswelt, im Cabriosol und in der Loma-Sauna dagegen steigen die Eintrittspreise um rund zwölf Prozent.

Eine Übersicht über die ab dem 1. Januar geltenden Tarife in unseren Bädern gibt es unter www.swo.de/baeder-freizeit.

Busverkehr:


Auch die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) hebt zum Jahreswechsel ihre Bustarife an. Die Preissteigerungen umfassen nahezu alle Tarife im gesamten VOS-Gebiet. Somit steigen auch erstmals nach drei Jahren die Buspreise im Stadtgebiet Osnabrück, und zwar um durchschnittlich knapp drei Prozent. Grund für die Preiserhöhungen sind auch im ÖPNV die erheblichen Mehrkosten insbesondere für Strom und Diesel. Als zweiter großer Kostenblock kommen die stetig steigenden Personalkosten hinzu – und das bei weiterhin stagnierenden Ticketeinnahmen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit.

Die Preiserhöhungen fallen in den einzelnen Tarifzonen unterschiedlich aus. Im Stadtgebiet Osnabrück gilt zudem weiterhin, dass die digitalen Tickets günstiger sind als die Papiertickets. Zudem sparen sogenannte Gelegenheitsfahrgäste von der Bestpreisabrechnung über die YANiQ-App.

Zum Jahreswechsel steigen auch die Preise für die verschiedenen Busabos; die Ausnahme bildet das in diesem Jahr mit Landesmitteln geförderte Azubi- & SchülerAbo, das weiterhin nur 29 Euro im Monat kostet. Eine für Vielfahrer preislich attraktive Option wird das neue Deutschlandticket sein, das im Frühjahr an den Start gehen wird. Die VOS bereitet derzeit die technische Umsetzung für den einfachen Kauf des 49-Euro-Tickets vor. Parallel werden in Kürze alle Abokunden angeschrieben und über die Möglichkeiten einer unkomplizierten Aboumstellung informiert. Weitere Informationen zum Deutschlandticket gibt es unter www.vos.info/deutschlandticket.

Alle Details sowie weitere Informationen zum Tarifwechsel und zu den kontaktlosen Ticketalternativen sind online unter www.vos.info abrufbar.

Energie:


Hunderte Strom- und Gasanbieter haben zum 1. Januar teils erhebliche Preiserhöhungen sowohl für Strom als auch für Gas angekündigt. Bei den Stadtwerken Osnabrück steht zum Jahreswechsel hingegen keine Erhöhung der Grundversorgungstarife an. Eine Erhöhung ist allerdings voraussichtlich im Frühjahr 2023 unvermeidlich.

Um private Haushalte, Unternehmen aber auch soziale und kulturelle Einrichtungen vor starken Preissteigerungen und damit erheblichen Mehrbelastungen zu schützen, hat der Bund verschiedene Entlastungsmaßnahmen beschlossen; darunter die Gas-Soforthilfe im Dezember sowie in einem weiteren Schritt die Preisbremsen für Strom, Gas und Wärme. Alle Details zu den Energiepreisbremsen gibt es auf dem eigens eingerichteten Stadtwerke-Infoportal unter www.swo.de/preisbremse


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