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Platz für mehr Warenumschlag

Abbruch zweier Speicher auf Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne beginnt

Die Weiterentwicklung des Geländes der ehemaligen Winkelhausenkaserne am Osnabrücker Hafen schreitet weiter voran. Vertreter der Stadt, der Stadtwerke sowie des Flächeneigentümers ESOS und der Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft EHB haben den Startschuss für den Abbruch zweier alter Speicher an der Elbestraße gegeben. Die Fläche ist für die geplante Erweiterung der KLV-Anlage für den Warenumschlag vorgesehen.

„Die Fläche hat für die weitere Entwicklung des kombinierten Containerumschlags zwischen Straße, Schiene und Kanal eine zentrale Bedeutung“, erläutert Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes die Hintergründe der jetzt startenden Abbrucharbeiten.

„Hier erwarten wir für die kommenden Jahre eine Zunahme der Umschlagszahlen.“ Für das Rangieren der steigenden Anzahl an sogenannten Ganzzügen mit einer Gesamtlänge von jeweils bis zu 700 Metern werde entsprechend Platz benötigt. „Und diesen Platz bekommen wir durch den Abbruch von zweien der insgesamt vier alten Getreidespeicher.“

Abbrucharbeiten bis Ende März

Die Maßnahme beginnt mit Entkernungsarbeiten, rund 38.000 m3 umbauter Raum werden bis Ende März zurückgebaut. Dabei kommt eine sogenannte Rückbaumasse von knapp 17.000 Tonnen zusammen, die vor Ort zu Recyclingmaterial aufbereitet wird. „Für die Weiterentwicklung des gesamten Areals zu einem Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum ist die Maßnahme von hoher Bedeutung“, ergänzt Ingo Hannemann, Geschäftsführer der für die Erschließung und Vermarktung zuständigen ESOS – Energieservice Osnabrück GmbH. Das ehemalige Kasernengelände habe sich durch die Ansiedlung der Fa. Kaffee Partner, des Landesbehördenzentrums und weiterer Unternehmen bereits sehr gut entwickelt. „Bei weiteren Teilflächen sind wir derzeit in Verhandlungsgesprächen.“

Dritter Speicher bleibt vorerst erhalten

Stadtbaurat Frank Otte begrüßt die bisherige Entwicklung gleich aus doppelter Sicht. „Die Weiterentwicklung aller ehemaligen Kasernenareale im Zuge der Konversion hat aus städtebaulicher Sicht eine hohe Priorität“, so Otte. „Gleichwohl freue ich mich darüber, dass entgegen der ersten Pläne vorerst ‚nur‘ die beiden nördlichen Speicher 51 und 52 abgebrochen werden und der Speicher 50 erhalten bleiben könnte.“ Der Stadtbaurat lässt weiterhin prüfen, ob und wie der Speicher künftig genutzt werden kann. „Unser gemeinsames Ziel ist es, im Rahmen der weiteren KLV-Planungen den Speicher 50 auch dauerhaft erhalten zu können.“

Gaben den Startschuss für die Abbrucharbeiten zweier Speicher auf dem ehemaligen Winkelhausenkasernengelände: (V.l.) Marcel Haselof (EHB-Geschäftsführer), Dr. Stephan Rolfes (Stadtwerke-Vorstand), Frank Otte (Stadtbaurat) sowie Ingo Hannemann (ESOS-Geschäftsführer).