05.04.2018

Wer ist der oder die Schnellste im Nettedrom?

Lesedauer des Artikels: 3.22 Minuten

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Tipps und Tricks einer Titelverteidigerin

Ok, kurz vor Onlinegang dieses Artikels wurde Swenja Heuer von ihrem Thron gestoßen - aber bis Ende letzten Monat hat die Rennsportbegeisterte ihren Platz ganz oben auf der Nettedrom-Bestenliste halten können. Uns hat sie erzählt, wie sie das geschafft hat, wo ihre Rennsportbegeisterung ihren Ursprung hat und pssst... außerdem verrät sie Tipps und Tricks wie JEDER seine Rundenzeit ganz einfach verbessern kann.

Rennsport im Blut

Schnellste Fahrerin im Nettedrom

Swenja liegt der Rennsport im Blut.

Bereits mit acht Jahren packte Swenja das Rennsportfieber, ganz nach dem Vorbild ihrer Eltern. Durch deren Mitgliedschaft in den Motorsportclubs AMC Diepholz und MSC Barnstorf stieß Swenja auf eine Jugendgruppe, in der Kinder und Jugendliche gemeinsam an das Kartfahren herangeführt wurden. Was mit einfachen Technik- und Geschicklichkeitslektionen im Kart-Slalom begann, entwickelte sich über Rundstreckensport und regionale Rennserien bis hin zum internationalen Kartsport und letztlich sogar zur Teilnahme an der zweithöchsten deutschen Meisterschaft, die international ausgetragen wurde.

 

»Danach durfte ich im Rahmen einer Förderung in einem Juniorteam eine Saison in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife am Nürburgring an den Start gehen«, erzählt uns Swenja.

Seitdem findet man Swenja in der Boxengasse, wo sie unter anderem bei verschiedenen 24-Stundenrennen als Dateningenieurin von GT3-Fahrzeugen tätig ist.

Richtige Technik im richtigen Kart

Der Fahrspaß bleibt natürlich nicht auf der Strecke. Wenn es ihr straffer Zeitplan zulässt, dreht sie gerne ein paar Runden auf verschiedenen Strecken – so auch im Nettedrom. E-Kartfahren ist auch für Swenja etwas Besonderes:

»Man kann schon sagen, dass das E-Kartfahren sich in vielen Dingen von den herkömmlichen Karts unterscheidet.«

 

Schnellste Fahrerin im Nettedrom

Swenja in ihrem Element.

Ein Beispiel: Das Gewicht. Durch das direkt verfügbare Drehmoment nimmt das Gewicht bei E-Karts im Vergleich zu Verbrennerkarts eine weniger wichtige Rolle ein. Da liegt auch der Vorteil: „Gegenüber anderen Kartbahnen fällt im Nettedrom auf, dass der Leistungsunterschied zwischen den Karts nicht so immens ist.“ Dadurch fällt die Motorleistung nicht so stark ins Gewicht, was für Swenja ein deutlich zufriedenstellenderes Gesamtbild abgibt. „So können schlechte Rundenzeiten nicht einfach den unterschiedlichen Karts in die Schuhe geschoben werden.“

Auch die gezielte Drosselung einzelner Karts findet Swenja hilfreich: „So können Rowdies eingebremst werden und lernen ihre Lektion, indem sie ein oder zwei Runden in geringerer Geschwindigkeit fahren müssen. Klar gehört der Kontakt zwischen den Karts dazu, aber es gibt immer den einen oder anderen Gast, der es übertreibt.“

Ausschlaggebend ist für Swenja die richtige Technik, zum Beispiel beim Bremsen: „Dei Kunst liegt darin zu entscheiden, wann es sinnvoll ist elektrisch, und wann mechanisch zu bremsen oder doch einfach nur zu lupfen.“

Fahren mit Köpfchen

Doch Kartfahren ist nicht nur Technik, Geschwindigkeit und Geschicklichkeit, sondern auch Kopfsache.  Wichtig sei es, nicht gleich „den Kopf in den Sand zu stecken, nur weil jemand anderes Mal schneller ist.“ Ein großer Erfolgsfaktor ist laut der Rennsportexpertin: Fahren mit Köpfchen. Ist ein schnellerer Fahrer im Rückspiegel zu erkennen, macht es Sinn ihn passieren zu lassen, ihn genau zu beobachten und sich etwas von seinem Fahrstil abzugucken. Wo ist der oder die Andere schneller? Wie fährt er/sie die Kurven?

Ein weiterer Expertentipp: Das Bahnpersonal ansprechen. Sie kennen die richtige Linie und interessante Tricks wie keine anderen. „Besonders im Nettedrom kann man sich gut an das Bahnpersonal wenden. Die Mitarbeiter sind immer sehr hilfsbereit und verraten einem auch den ein oder anderen Kniff auf der Strecke“, so Swenja. Als allerletztes verrät sie uns auch noch ihren persönlich wichtigsten Tipp:

»Üben, üben, üben - denn es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.«

 

P.S. Den aktuell Führenden wollen wir natürlich nicht verheimlichen oder zu kurz kommen lassen – sein Name: Max!

 

Führung Nettedrom: Abseits der Rennstrecke

Wer einmal hinter die Kulissen des Nettedroms schauen möchte und sich auch den ein oder anderen Expertentipp abholen will, sollte an einer Führung im Nettedrom teilnehmen.

Termine: Freitag, 20. April, 15 Uhr; Dienstag, 14. August, 18 Uhr und Montag, 29. Oktober, 10 Uhr

Die Führungen sind kostenlos. Anmeldung und weitere Infos unter www.swo.de/besucherfuehrungen

Ein Kommentar

Lizzwee@web.de

6. Dezember 2018 um 17:21

Werde das mal bei Google checken

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Lisa Kirstein

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