16.11.2017

Drachenboot-Indoor-Cup im Nettebad

Lesedauer des Artikels: 2.76 Minuten

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Planung ist alles

„Es hat wieder richtig Spaß gemacht, auch weil die Organisation wieder super war“, waren sich alle teilnehmenden Teams des Drachenboot Indoor-Cup, der am zweiten Novemberwochenende im Nettebad stattfand, einig. So ein Event wirft seine Schatten voraus, entsprechend früh beginnt die Arbeit für die Organisatoren. Wir haben die letzten Meter vor dem Rennen begleitet und einen Blick hinter die Kulissen geworfen.  

Zum sechsten Mal wurde der Antenne Niedersachsen Drachenboot-Indoor-Cup im Nettebad ausgepaddelt. Und auch wenn bei den Veranstaltern eine gewisse Routine spürbar ist, steckt hinter dem Event viel Arbeit. Die Checkliste ist lang: Terminfindung, Ausschreibung, Einladungsmanagement, Anmeldemanagement, Preise und Pokale, Koordination aller Beteiligten und vieles mehr... Um das zu bewerkstelligen, fängt die Organisation schon sehr früh an, wie Katrin Recker, Eventmanagerin in den Bädern der Stadtwerke Osnabrück, erklärt:

»Im Kopf haben die Planungen schon direkt nach Ende des letzten Cups angefangen. Konkret haben wir uns Anfang des Jahres zusammengesetzt und die letzten 2 bis 3 Monate sind die intensivsten.«

Wir heißt in diesem Fall: Achim Riemekasten und Eike Bäumer von der Kanusportgemeinschaft Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden e.V. (KSG), Partner Antenne Niedersachsen und Katrin Recker von den Stadtwerken Osnabrück.

 

 

Zusammenarbeit funktioniert hervorragend

Beim ersten Zusammentreffen wird der letzte Cup aufgearbeitet und überlegt, an welchen Stellen noch Optimierungspotenzial vorhanden ist. Nicht nur vor dem Wettkampftag, sondern auch am Tag des Rennens ist Mithilfe erforderlich:

»Die Rückmeldung der Kollegen war großartig. In ein paar Stunden stand der Helferplan und das an einem Samstag – das erleichtert die Arbeit und motiviert auch zusätzlich«, zeigte sich Recker begeistert von ihren Kolleginnen und Kollegen.

Insgesamt waren knapp 30 Personen vom KSG und den Stadtwerken im Einsatz, die einen reibungslosen Ablauf ermöglichten. Je näher das Rennen rückt, desto zeitintensiver wird es für alle Beteiligten. Das letzte Equipment wird geliefert, muss sortiert und an die richtige Stelle gebracht werden.

Die Feinarbeit kann erst kurz vor Turnierbeginn geleistet werden: Am Abend vor dem Rennen werden die beiden Boote ins Becken gelegt und mit einem Tau über eine Umlenkrolle miteinander verbunden. So ist es möglich, dass die beiden Mannschaften sich nur im Becken duellieren und das stärkere Team, das schwächere nach hinten zieht.

Nach den Frühschwimmern geht's los

Die Frühschwimmer können noch bis 8 Uhr schwimmen und dann wird es kurz hektisch. Ab 8:30 Uhr ist bereits Einlass für die Teams, sodass nur wenig Zeit bleibt das Nettebad endgültig in eine Wettkampfarena zu verwandeln.  

Dass die ganze Arbeit sich gelohnt hat, zeigt sich im Gespräch mit den Paddlern. Timo Krämer von „Kleine BW-Drachen“, Sieger der letzten beiden Jahre betont:

»Die Atmosphäre hier ist klasse, der Moderator macht gute Stimmung und die Musik ist top.«

Volker Mehrhoff und Andreas Heinz  von den „E-Center Dragons“ finden die Location passend: „Man hat viel mehr Platz als bei vergleichbaren Rennen und die Luft ist auch nach Stunden noch auszuhalten.“„Gerne auch im nächsten Jahr dabei,“ ist nicht nur die Meinung vom Co-Captain der LSD Hannover Hendrik Sebeke, der zudem lobt: „Wir sind wie immer sehr zufrieden mit der Organisation. Der Cup ist ein schöner Jahresabschluss, auch weil der Spaß hier noch mehr im Vordergrund steht“.

Als die letzten Paddler gegen 18 Uhr zum Ausgang aufbrechen, ist aber noch nicht Feierabend. Schon ab 19 Uhr können die nächsten Badegäste ihre Bahnen schwimmen, entsprechend schnell müssen die Spuren des Wettkampftages geräumt werden. Es ist kurz nach 19 Uhr und nach mehr als 12 Stunden ist der Drachenboot-Indoor-Cup 2017 vorbei und im Kopf beginnen schon die Planungen für 2018….

Schon mal vormerken: Drachenboot-Indoor-Cup 2018 findet am 03.November statt 😉

 

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Lisa Hoff

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Lisa Hoff

16.11.2017

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