Hafen

Seit Jahrzehnten wichtiger Umschlagsplatz.

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Als Ende des 19. Jahrhunderts künstliche Wasserstraßen zur Unterstützung des Wasserstraßennetzes zwischen Ruhrgebiet, Nordseeküste und Berlin geplant wurden, wünschten sich die Osnabrücker ebenfalls einen Anschluss. Lesen Sie hier die wichtigsten Stationen in der Geschichte des Osnabrücker Hafens…

1912:

Die Bauarbeiten am Osnabrücker Hafen sowie am Zweigkanal als Zugang zum Mittelkanal beginnen

1915:

Die erste Hafenbahn nimmt auf 6 km Gleislänge und 16 Weichen ihren Betrieb auf

1916:

Am 3. April 1916 wird der Hafen offiziell eröffnet. Bereits im ersten Betriebsjahr werden 770.000 t an Gütern umgeschlagen

1945:

Große Teile des Hafens werden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Doch bereits 1946 läuft der Betrieb wieder langsam an

1958:

Am 1. Januar 1958 übernehmen die Stadtwerke die Hafenverwaltung

1960:

Tagelange Regenfälle verursachen einen Dammbruch. Die Flutwelle zerstört Teile der Hollager Schleuse

1962/63:

Eis und Schnee behindern die Schifffahrt und sorgen für große finanzielle Verluste

1967:

Am 12. Januar 1967 wird der Ölhafen inklusive der hier neu angesiedelten Ölfirmen eröffnet

Mitte
70iger Jahre:

Der Hafen wird umfassend saniert. Um Europaschiffen mit großem Tiefgang den Zugang zu ermöglichen, werden Stahlspundwände installiert und das Schiffswendebecken vertieft

1997:

Aufgrund der Modernisierung verbindet der Hafen heute Schiffe mit Gleisstrecken in alle Himmelsrichtungen. Der steigende Bedarf machte 1997 die Anschaffung eines eigenen Hafenkrans notwendig

2004:

Das im Mai eingeführte Qualitätsmanagementsystem des Hafens wird bereits im selben Jahr nach ISO 9001 zertifiziert