Energie & Wasser

Strom, Gas und Wasser – heute so wichtig wie früher.

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Während der Pionierzeit des elektrischen Lichtes entstand auch in Osnabrück das erste Gaswerk. Lesen Sie hier die wichtigsten Stationen in der Geschichte der Osnabrücker Versorgung…

1858:

Inbetriebnahme eines eigenen Gaswerkes für die Straßenbeleuchtung

1890:

Bildung einer gemeinsamen Verwaltung unter der Bezeichnung „Gas- und Wasserwerk der Stadt Osnabrück“

1891:

Inbetriebnahme des ersten Wasserwerkes im Schinkel

1900:

Die jährliche Fördermenge des Wasserwerks beträgt bereits 1,1 Mio. m3, der tägliche Wasserverbrauch liegt bei 61 Liter je Einwohner

1914:

Über 2000 Gaslaternen beleuchten Osnabrück

1939:

Das Gasleitungsnetz ist auf 150 km angewachsen. Gas als Wärmequelle hält immer schneller Einzug in Industrie und Haushalt

1944:

Im Zweiten Weltkrieg wird das Gaswerk zerstört. Die Gasversorgung kommt zum Erliegen

1969:

Die letzte Gaslaterne am Liszthof wird abgebaut

1972:

Am Standort des heutigen Verwaltungsgebäudes betreiben die Stadtwerke ihren ersten Gasspeicherraum, den „dicken Ulsmann"

1975:

Das Wasserwerk Wittefeld nimmt die Förderung auf

1992:

Einführung des Wärme-Direkt-Service

1993:

Betrieb des ersten BHKW (Blockheizkraftwerk) am Niedersachsenbad

1999:

Das Wasserwerk Thiene wird modernisiert und von einer chemischen auf eine mikrobiologische Wasseraufbereitung umgestellt

2000:

Die Stadtwerke übernehmen mit der städtischen Entwässerung neben der Wasserversorgung auch die Wasserentsorgung

2001:

Mit Erdgasautos und Blockheizkraftwerken geht die Gastechnik in das neue Jahrtausend

2004:

Die Stadtwerke betreiben inzwischen 14 Blockheizkraftwerke, davon zwei mit Deponiegas und zwölf mit Erdgas. Sechs dieser BHKW versorgen Osnabrücker Wohngebiete. Weitere acht Einzelanlagen, die zentral in Gebäuden mit großem Wärmebedarf, z.B. den Osnabrücker Bädern, eingebaut sind

2005:

Inbetriebnahme der neuen Membranfiltrationsanlage im Wasserwerk Düstrup

2007:

Einstieg in die Eigenerzeugung: Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Hamm-Uentrop geht ans Netz