- 1:Strom.
- 2:Erdgas.
- 3:Wärme.
- 4:Trinkwasser.
- 5:Abwasser
- 5.1:Stadtentwässerung
- 5.1.1:Kläranlagen.
- 5.1.2:Kanalsystem.
- 5.1.3:Anschlusskanal.
- 5.2:Haus- und Grundstücksentwässerung.
- 5.3:Ansprechpartner.
- 5.1:Stadtentwässerung
- 6:Netznutzung.
Stadtentwässerung
Perfekt geklärt - Abwasser wird natürlich rein.
Interessante Fakten zur Stadtentwässerung Osnabrück:
- Abwasser? - Was ist das eigentlich genau?: Der Begriff Abwasser umfasst
- das häusliche und gewerbliche Schmutzwasser
- das dem Kanal zufliessende Regenwasser
- das ungewollt in den Kanal eindringende "Fremdwasser" - Anschlussquote von annähernd 100 Prozent: An die bestehende Kanalisation sind heute rund 90.000 Osnabrücker Haushalte mit 165.000 Personen sowie ca. 6.000 Gewerbebetriebe angeschlossen
- Nutzung des Trennsystems - Rückbau des Mischsystems: In Osnabrück wird ein Großteil des Regen- und Schmutzwassers in getrennten Kanälen abgeleitet. Das reduziert die Menge des in den Klärwerken aufwendig zu reinigenden Abwassers. In den Bereichen von Osnabrück, in denen noch ein Mischsystem (gemeinsamer Abfluss von Regen- und Schmutzwasser) vorhanden ist, soll mittelfristig auch auf das Trennsystem umgestellt werden
- Kanalunterhaltung: Das Kanalnetz wird durch den Kanalbetrieb unterhalten. Dazu gehört u.a. die regelmäßige Spülung der Kanäle und die Kanal-TV-Untersuchung
- Kläranlagen: Täglich fallen in Osnabrücker Haushalten und Gewerbebetrieben rund 45.000 Kubikmeter Abwasser an. Für die effiziente Reinigung dieser enormen Wassermenge sorgen die beiden Klärwerke in Eversburg (in der Nähe der Hase) und in Hellern (in der Nähe der Düte). Das stark verschmutzte Sickerwasser der Mülldeponie am Piesberg wird in einer separaten Sickerwasserkläranlage vorbehandelt. Die weitergehende Reinigung erfolgt dann im Klärwerk Eversburg. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Faulschlamm wird zentral im Klärwerk Eversburg verarbeitet und anschließend landwirtschaftlich genutzt.
- Kontinuierliche Modernisierung: Die festgestellten Schäden innerhalb der Kanalisation werden durch Reparatur- oder Neubaumaßnahmen saniert. Neuerdings kommen auch alternative Verfahren wie die "Inlinersanierung" zur Ausführung. Dabei wird in das vorhandene beschädigte Rohr ein neues Rohr eingebaut. Dadurch lassen sich die Kosten für die Sanierungen reduzieren. Die Kläranlagen werden in regelmäßigen Abständen modernisiert und den jeweiligen technischen Standards und Anforderungen der Umwelt angepasst.
- Regenrückhaltebecken (RRB) sorgen für Ausgleich: Über 80 städtische Regenrückhaltebecken in Osnabrück speichern das Regenwasser und geben es nach Abklingen der Niederschläge verzögert an die Kanalisation oder an die Gewässer weiter. Somit werden die Hochwasserspitzen gekappt und der "hydraulische Stress" der Gewässer wird reduziert.
- Regenklärbecken (RKB) sorgen für Sauberkeit: Derzeit betreiben die Stadtwerke 9 Regenklärbecken in Osnabrück. Innerhalb dieser Bauwerke wird die Fließgeschwindigkeit des Regenwassers reduziert, so dass sich Schwebstoffe absetzen können. Das abfließende Regenwasser ist dann von Schmutzstoffen wie Reifenabrieb, Sand usw. befreit und kann schadlos in die Gewässer eingeleitet werden.
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Kontakt:
Sylvia Manke
Betrieb Entwässerung
Tel.: 0541 2002-2040
E-Mail: sylvia.manke
stw-os.de
Dirk Wisniewski
Planung Kanalnetze
Tel.: 0541 2002-2050
E-Mail: dirk.wisniewski
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