17. Juni 2008

Stadtwerke-Ausbildungsqualität „besiegelt“

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Michael Weber-Wernz, Geschäftsführer der VDV-Akademie (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen), übergab heute André Kränzke, Leiter Verkehrsbetrieb, und Manfred Zimmermann, Leiter Fahrschule, das VDV-Kompetenzsiegel, das die hohe Qualität der Ausbildung der Fahrschule bei den Stadtwerken Osnabrück bescheinigt. Einen Tag lang begleiteten die VDV-Gutachter intensiv Ausbilder und Unterrichtsstunden, um sich vor Ort ein Bild vom Fahrschulstandard zu machen. „Diesen Test haben wir mit Bravour bestanden, unsere vier Fahrlehrer haben es nun auch schriftlich, dass sie auf höchstem Niveau ausbilden“, freute sich André Kränzke. Die Fahrschule der Stadtwerke bietet neben der Führerscheinausbildung in den Klassen C, CE, D und DE alle Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Bus- und LKW-Fahrer an, die durch eine neue EU-Verordnung gesetzlich vorgeschrieben sind – auch für Externe. So organisieren alle Partnerunternehmen der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück ihre Führerscheinausbildung über die Stadtwerke.

Ab September verpflichtend
Dabei sind die Stadtwerke als zehnter mit diesem Kompetenzsiegel ausgezeichneter Betrieb ihrer Zeit voraus. Erst ab dem 10. September ist es für Ausbildungsbetriebe verpflichtend, nach der neuen EU-Richtlinie vorzugehen, die für die Aus- und Weiterbildung von Fahrpersonal genaue Vorgaben macht. Ab dann müssen in der Busfahrer-Ausbildung 140 zusätzliche Stunden geleistet und zur Verlängerung des Führerscheins 35 Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden. Dies betrifft die Bereiche Fahrgastsicherheit, wirtschaftliches Fahren, Kundenorientierung, Gesundheit am Arbeitsplatz und rechtliche Rahmenbedingungen. Auch hier setzen die Stadtwerke verstärkt auf eigene Ausbildung: „Zum 1. August fangen bei uns zehn Auszubildende als Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) an. Auch dies wird unter dem Zeichen hoher Qualität und Nachhaltigkeit für uns als Unternehmen stehen“, erläuterte Manfred Zimmermann. Das neu geschaffene Berufsbild FiF setzt auf eine duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule. Zu den Aufgaben gehören neben dem Fahren von Bussen auch der Kundendienst und Marketing, Planung und Disposition des Fahrbetriebs sowie der Fahrzeugeinsatz.

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