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16. Januar 2012
Weiterhin "Wasserumleitung" im Stadtgebiet
Im Stadtgebiet von Osnabrück kann es weiterhin zu einer leichten Trübung des Trinkwassers sowie zu einer punktuellen Änderung des Härtegrads kommen. Hintergrund ist ein vor gut drei Wochen aufgetretener Schaden an der Transportleitung vom Wasserwerk Thiene nach Osnabrück. Der Rohrbruch konnte bislang nicht vollständig behoben werden, da die Schadensstelle auf einem Acker in Bramsche-Hesepe nicht befahrbar ist.
Die vom Wasserwerk Thiene versorgten Stadtteile werden durch ein Umschalten im zusammenhängenden Leitungsnetz weiterhin vom Wasserwerk Wittefeld aus versorgt. Zusätzlich haben die Stadtwerke mehrere Reservebrunnen im Stadtgebiet zugeschaltet, um die gewohnt zuverlässige Versorgung dauerhaft zu sichern. Im Zuge der „Umleitung“ verändern die Stadtwerke an einigen Stellen die Fließrichtung im Leitungsnetz. Dadurch können mineralische Ablagerungen ausgespült werden, was zu einer hygienisch und gesundheitlich unbedenklichen Verfärbung des Trinkwassers führen kann. Durch die Zuschaltung der Reservebrunnen kann sich in einigen Bereichen im Stadtgebiet zudem der Wasserhärtegrad ändern. Die Stadtwerke hoffen, den Schaden an der Transportleitung schnellstmöglich beheben zu können.







